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RSSPrint

Frankfurt (Oder) im Juni 2017

Liebe Gemeindeglieder im Pfarrsprengel Haselberg,

in der Zeit um den Deutschen Ev. Kirchentag herum gab es in nationalen und regionalen Medien Beiträge, in denen über den Pfarrsprengel Haselberg berichtet wurde.

Dabei äußerten einzelne Gemeindeglieder sinngemäß, im Pfarrsprengel Haselberg gäbe es ungeklärte Fragen zum Thema Rechtspopulismus und zur Haltung des Pfarrehepaars.

Ich bedauere diese öffentlichen Aussagen sehr.

Entgegen dem Eindruck, den die Berichte erwecken, haben sich sowohl die Gemeindekirchenräte der Kirchengemeinden als auch die zuständigen Stellen in unserer Kirche intensiv mit dem Thema und den Anfragen an das Pfarrehepaar auseinandergesetzt.

Die Ergebnisse dazu sind in der mit übergroßer Mehrheit beschlossenen Erklärung der Gemeindekirchenräte vom November 2016 festgehalten, die auf der Homepage des Pfarrsprengels nachzulesen sind.

Aus den Gesprächen hat sich kein Verhalten ergeben, mit dem Pfarrerin und Pfarrer Kohler die Ordnungen unserer Kirche verletzt haben.

Im Gegenteil, sie haben über lange Jahre einen wichtigen und guten Dienst in Ihren Pfarrsprengeln geleistet.

Damit gibt es grundsätzlich keine ungeklärten Fragen zur Haltung von Pfarrehepaar Kohler.

Ich werde nun nochmals das Gespräch mit den anfragenden Gemeindegliedern suchen, um ihre immer noch bestehenden Fragen zu verstehen und einen Umgang damit zu finden.

Trotz aller Verletzungen hoffe ich, dass sich ein Weg findet, wie alle, die an dieser Auseinandersetzung beteiligt und durch sie belastet sind, ihren christlichen Glauben wieder neu und zuversichtlich in unserer Kirche leben können, einschließlich des diakonischen Einsatzes für alle, die Hilfe nötig haben.

Mit geschwisterlichen Grüßen,
auch im Namen der stellvertretenden Superintendentin Pfn. Bull,

Ihr
Frank Schürer-Behrmann, Superintendent